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Oberdorf

Vorgeschichte

Bereits 1864 wollte Engelburg die Quellen im Tuggsteinwald nutzen. Diese gehörten damals der katholischen Administration. Grund für die Pläne war die einsetzende Industrialisierung, welche auch in Engelburg zu vermehrtem Wasserbedarf geführt hatte. Die hauptsächlich vertretene Textilindustrie arbeitete mit wassergetriebenen mechanischen Anlagen.

1896 Gründung und Bau der ersten Anlagen

am 12. April 1896 wurden sämtliche Gebäudebesitzer von Engelbur in den Hirschen in Engelburg zur Gründung der "Wasser Corporation Engelburg" (WCE) eingeladen.

1897 Wasserversorungsanlage in Betrieb

Als gültiger Tag der Inbetriebnahme und des Beginns des Einzugs von Wasserzinsen wird er 1. Januar 1897 erklärt.

1937 Beschluss die Locherhof-Quelle zu fassen

Am 7. September wird beschlossen, die Quelle östlich des Hauses Minikus, die heutige Locherhof-Quelle, zu fassen.

1951 Pumpwerk Zellern

Das Pumpwerk Zellern wird mit einem Kredit von Fr. 75'000.-- als Grundwasserfassung erstellt. drei Jahre später wird es ein erstes Mal von einem Sitter-Hochwasser überschwemmt.

1986 In Betriebnahme Reservoir Schönbüel

Als Marktstein der Geschichte der DKE kann das Reservoir Schönbüel und die damit verbundene Zonentrennung in Betrieb genommen werdne. Die Dorfkorporation erhält damit gleichzeitg eine Betriebswarte mit einer komplett neuen Fernsteuerung und in Dachraum ein Sitzungszimmer.

1993 Beitritt zur "Regionalen Wasserversorung St., Gallen AG"

Die Stimmberechtigten der DKE beschliessen den Beitritt zur RWSG und bewilligen einen Kredit von über Fr. 1,5 Mio Franken und damit auch die Beteiligung am Aktienkapital.